Ausbildung: Mediation und Akzeptanzmanagement in Planung und Bau – Ausbildungsabschluss

Ausbildungsabschluss

Die Ausbildung schließt mit einem Zertifikat der Steinbeis + Akademie an der Steinbeis-Hochschule ab.

Darüber hinaus ist eine Zertifizierung durch die Dachorganisation für Mediation in Deutschland, dem Deutschen Forum für Mediation (DFfM e.V.) möglich, da die Steinbeis-Hochschule, Akademie für Mediation, Soziales und Recht ein akkreditiertes Ausbildungsinstitut des DFfM e.V. ist.

  • Sie sind berechtigt, die Bezeichnung MediatorIn – Schwerpunkt Planen und Bauen (Steinbeis) zu tragen.
  • Sie besitzen die Fähigkeit eine Mediation eigenständig durchzuführen, beherrschen die notwendigen Gesprächs- und Fragetechniken, die typischerweise in einer Mediation Anwendung finden und sind auf die spezifischen Konfliktsituationen im Planungs- und Baubereich vorbereitet.
  • Sie haben ein allgemein anerkanntes Zertifikat der Steinbeis + Akademie an der Steinbeis Hochschule, an der viele tausend Führungskräfte studiert haben und die einen hervorragenden Ruf genießt.

Die Abschlussprüfung unserer Ausbildung Mediation und Akzeptanzmanagement in Planung und Bau für das Zertifikat besteht aus:

  • Referat (20 Minuten) und anschließendes Kolloquium
  • Projektstudienarbeit (20 Seiten) – das Thema können Sie in Abstimmung mit uns frei wählen. Wir empfehlen Ihnen die Themenwahl so zu treffen, dass ein direkter Bezug zur Ihrer beruflichen Tätigkeit vorhanden ist. Somit können Sie aus der Abschlussarbeit direkt Nutzen für Ihre alltägliche Arbeit ziehen. Alternativ können Sie natürlich auch andere anwendungsbezogene und theoretische Themenstellungen aus dem Bereich der Mediation bzw. ADR (Alternative Dispute Resolution) oder des Akzeptanzmanagements bearbeiten.

Voraussetzung für die Zulassung zur Abschlussprüfung der Ausbildung

  • dokumentierte Anwesenheit von mindestens 80% der Ausbildungsstunden
  • Nachweis über die Teilnahme an der Supervision (Anleitung durch Supervisor) und Intervision (selbstorganisierte Teilnehmendengruppen)
  • Vorliegen der vollständigen Bewerbungsunterlagen
ausgewählte Themen Projektstudienarbeit (PSA)

  • informelle Beteiligung als projektbegleitende Mediation im öffentlichen Raum
  • Mediative Gestaltung des Führungswechsels in einem Planungsbüro
  • Körpersprache im Mediationsprozess – Spricht man immer?
  • Es geht auch anders – Vergleich von nationalen und internationalen Großprojekten mit dem Projekt Bau der Indischen Antarktisstation Bharati”
  • Stakeholder-Management bei Bauprojekten im Infrastruktursektor – Möglichkeiten & Methoden
  • Konflikte in Unternehmen. Organisationen und personelle Veränderungen – Nachfolgeregelung “mediativ” verwirklichen
  • Projektsteuerung im Wandel?! – Grenzen der Neutralität aus mediatorischer Sicht
  • Mediation von Gruppen in komplexen Systemen-Konfliktlösung an der Schnittstelle zwischen kommunaler Verwaltung und Bauherrn
  • Fragen in der Mediation. Rhetorische und psychologische Intervention
  • Der mediierende Vorhabenträger im Genehmigungsprozess – eine Illusion?
  • Die Anwendung der Pendel-Mediation im Unterschied zur Präsenz-Mediation
  • Abschlussvereinbarungen bei Mediationsverfahren